Das Ufer, das dem Fluss seine Kraft gibt

Ein Ufer weiß, wo es endet. Ein Baum weiß, wie weit seine Wurzeln reichen dürfen, bevor sie einem anderen Baum den Boden nehmen. Die Natur kennt keine Scham für ihre Grenzen. Sie lebt sie einfach.

Wenn ich über Eustress und Distress erzähle – dann erzähle ich wie mein Körper unter Volllast funktioniert und wie Fokus mich durch intensive Zeiten trägt. Der Körper weiß Dinge, bevor der Kopf sie versteht – das ist Körperintelligenz.

Jede Form von Energie braucht ein Gefäß. Ohne Ufer kein Fluss. Und genau da beginnt das nächste wichtige Thema: Grenzen. Der Unterschied zwischen Eustress, der uns trägt, und Distress, der uns erschöpft, entscheidet sich oft genau hier. Und dein Körper weiß es meistens zuerst – lange bevor du es dir eingestehst.

Grenzen erkennen

Bevor du eine Grenze setzen kannst, musst du sie fühlen. Ein Engegefühl in der Brust. Ein Zusammenziehen im Bauch. Frag dich: Wann hat mein Körper mir das letzte Mal etwas gesagt, das ich überhört habe?

Grenzen setzen

Eine Grenze zu setzen heißt nicht, hart zu werden. Es heißt, klar zu werden. Wie ein Ufer, das dem Fluss nicht seine Bewegung nimmt, sondern ihr erst eine Richtung gibt.

Grenzen annehmen

Manche Grenzen setzt nicht du – sie kommen von außen. Auch das ist eine Übung: nicht gegen die Grenze zu kämpfen, sondern sie anzunehmen wie ein Fluss, der um den Stein herumfließt, statt sich an ihm aufzureiben.

Grenzen wahren

Und dann die vielleicht größte Übung: die Grenze halten, auch wenn Gegenwind kommt. Nicht einmalig, sondern immer wieder – als Akt der Selbsttreue, nicht der Härte.

Es geht dabei nicht nur ums Zur-Ruhe-Kommen. Es geht darum, die Intelligenz deines Körpers wieder lesen zu lernen – als verlässlichste Quelle, die du hast.

Genau diesem Gedanken widmen wir uns am 4. September 2026 an einem besonderen Ort: im Waldhaus Zoth, am Rand der Wacholderheide. Die Yogapraxis an diesem Abend ist keine gewöhnliche Praxis – jede Übung ist bewusst auf das Thema Grenzen abgestimmt und macht das, was sonst nur Konzept bleibt, im Körper erfahrbar und spürbar. Ergänzt wird sie durch yogapsychologische Übungen von Carina und ein gemeinsames, regionales Abendessen von Anja @lieblingsessen – in einer bewusst kleinen Gruppe von maximal 8 Teilnehmenden, mit Raum für Austausch und Tiefe.

Und weil ein einzelner Abend selten reicht, um das Erfahrene wirklich zu verankern, begleiten wir dich als Coaches auch danach weiter – wenn du magst.

Von Herzen,
Steffi

Steffi Paasche

Fotografin für Veranstaltungen, Paare, Portraits und professionelle Business- und Editorialshootings

https://www.paaschephotography.com
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